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JSON

Beim Erstellen eines AbaNinja-Kontos mit Land Schweiz wird standardmässig ein Kontenplan auf Basis des offiziellen Schweizer KMU-Kontenrahmens angelegt. AbaNinja verwendet dabei ein Subset der wichtigsten und meistgenutzten Konten. Dieser Standard-KMU-Kontenplan kann durch einen flexiblen Kontenplan im JSON-Format ersetzt oder manuell aufgebaut werden.

Neu ist ausserdem eine Migration von einem fixen KMU-Kontenplan auf eine flexible Kontenplan-Struktur möglich, auch wenn im Konto bereits Buchungen vorhanden sind.

Voraussetzungen

Für den Import oder die manuelle Erstellung eines flexiblen JSON-Kontenplans gelten grundsätzlich folgende Voraussetzungen:

  • Es wird ein zahlungspflichtiges Abonnement benötigt.
  • Es darf keine aktive Abacus-Anbindung bestehen.
  • Der importierte oder manuell erstellte Kontenplan muss auf dem KMU-Kontenrahmen basieren.
  • Beim klassischen Import dürfen im AbaNinja-Konto noch keine Buchungen vorhanden sein.

JSON-Kontenplan importieren

Der JSON-Kontenplan kann unter Einstellungen > Buchhaltung > Kontenplan importiert werden. Zuerst muss der Standard-KMU-Kontenplan ersetzt werden. Danach kann über Kontenplan importieren (JSON) ein Kontenplan im JSON-Format importiert werden. Alternativ kann ein vordefinierter AbaNinja-Kontenplan ausgewählt oder der Kontenplan komplett manuell erstellt werden.

Wichtig ist, dass die JSON-Datei dem von Swiss21 vorgegebenen Format entspricht. Es kann nicht jede beliebige JSON-Datei importiert werden. Swiss21 stellt dafür eine Vorlage für den JSON-Kontenplan zur Verfügung.

Migration auf flexible Kontenplan-Struktur bei bestehenden Buchungen

Neu ist es möglich, von einem fixen KMU-Kontenplan auf eine flexible Kontenplan-Struktur zu migrieren, auch wenn im AbaNinja-Konto bereits Buchungen vorhanden sind.

Die Funktion steht als Beta im 3-Punkte-Menü des Kontenplans zur Verfügung. Sie richtet sich an fortgeschrittene Anwender und ist kostenpflichtig.

Achtung: Nach der Migration müssen die Kontenzuweisungen neu generiert und konfiguriert werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die automatische Verbuchung anschliessend wieder korrekt funktioniert.

Kontenvorschläge und Kontenzuweisungen nach Import oder Migration

Beim Import eines JSON-Kontenplans werden bestehende Kontenvorschläge gelöscht. Diese müssen danach neu generiert oder manuell erfasst werden. AbaNinja kann erst vollständig genutzt werden, wenn alle Kontenvorschläge definiert sind. Beim Generieren versucht das System, passende Standard-Kontenvorschläge im neuen Kontenplan zu finden. Unvollständige Kontenvorschläge müssen manuell einem Konto zugewiesen werden.

Dasselbe gilt sinngemäss nach der Migration auf eine flexible Kontenplan-Struktur: Die Kontenzuweisungen müssen überprüft, neu generiert und bei Bedarf manuell ergänzt werden, damit automatische Buchungen korrekt verarbeitet werden.

Kontenplan aktualisieren

Wurde bereits ein Kontenplan im JSON-Format importiert, kann dieser später mit einem anderen JSON-Kontenplan aktualisiert werden. Dies erfolgt unter Einstellungen > Buchhaltung > Kontenplan über das Aktionsmenü. Voraussetzung ist, dass alle bereits bebuchten Konten auch im neuen Kontenplan weiterhin enthalten sind. Zusätzlich können Ebenen und Konten manuell erstellt werden.

Häufige Fehlerquellen

  • Die JSON-Datei lässt sich nicht importieren: Prüfen Sie, ob die Datei dem offiziellen Swiss21-Format entspricht. Eine beliebige JSON-Datei oder ein Export aus einem Drittsystem kann nicht automatisch importiert werden.
  • Der klassische Import ist nicht verfügbar: Prüfen Sie, ob ein zahlungspflichtiges Abo aktiv ist, keine Abacus-Anbindung besteht und noch keine Buchungen vorhanden sind. Bei bestehenden Buchungen muss stattdessen die neue Beta-Migration geprüft werden.
  • Nach Import oder Migration funktionieren automatische Buchungen nicht korrekt: Prüfen Sie die Kontenvorschläge und Kontenzuweisungen. Diese müssen nach einem Import oder einer Migration neu generiert und korrekt konfiguriert werden.
  • Die Aktualisierung wird blockiert: Stellen Sie sicher, dass alle bebuchten Konten auch im neuen JSON-Kontenplan enthalten sind.