Kontozuweisungen
Mit den Kontenzuweisungen legen Sie fest, welche Buchhaltungskonten AbaNinja bei bestimmten Vorgängen automatisch verwendet, zum Beispiel bei Zahlungen, Sammelkonten oder MWST‑Buchungen. Dadurch steuern Sie, auf welches Konto eine Barzahlung, eine Bankzahlung, eine Kreditkartenzahlung, ein Sammelkonto oder eine bestimmte MWST‑Art verbucht wird.
Aufbau der Kontozuweisungen
In der Übersicht sehen Sie pro Kontenzuweisung den Typ (zum Beispiel Zahlungsart oder Sammelkonto), die konkrete Zahlungsart (zum Beispiel Bar, Bank, Kreditkarte, Fremder Gutschein), das zugeordnete Buchhaltungskonto und gegebenenfalls die Währung. Über „Kontozuweisung erstellen“ können Sie neue Zuweisungen anlegen oder bestehende an Ihren eigenen Kontenplan anpassen.
Typen und Beispiele
Jede Kontenzuweisung basiert auf einem Typ, der vorgibt, welche zusätzlichen Felder erforderlich sind.
- Typ Zahlungsart: ordnet eine Zahlungsart (Bar, Bank, Karte, PayPal, TWINT, Gutschein, Debitorenverlust, Spende usw.) einem Buchhaltungskonto zu; bei „Bank“ wählen Sie zusätzlich die Bankverbindung und optional die Währung.
- Typ Sammelkonto Rechnungen / Gutschriften: definiert Debitoren‑Sammelkonten für Kundenrechnungen und Kundengutschriften, bei Bedarf getrennt nach Währungen (zum Beispiel CHF und EUR).
- Weitere Typen wie MWST‑Ertrag, MWST‑Aufwand, Vorsteuer, Kursausgleich, Rundungsdifferenzen, Abschlusssaldi, Standardertrag oder Standardaufwand verknüpfen Sie ebenfalls mit passenden Konten Ihres flexiblen Kontenplans.
Erfassung einer Kontenzuweisung
Beim Erfassen wählen Sie zunächst den Typ (zum Beispiel Zahlungsart) und danach die konkrete Zahlungsart (zum Beispiel Bank oder Bar). Anschliessend wählen Sie – je nach Typ – eine Bankverbindung, eine Währung und das gewünschte Buchhaltungskonto und speichern die Kontenzuweisung. Alle künftigen Vorgänge mit dieser Zahlungsart werden dann automatisch auf das hinterlegte Konto verbucht.
Nutzen bei flexiblem Kontenplan (Hinweise und Tipps)
Bei einem flexiblen Kontenplan sind zwar alle Konten frei definierbar, aber die Kontenzuweisungen sind oft nicht vollständig hinterlegt und müssen daher manuell aufgebaut werden. Gehen Sie dabei systematisch vor (zuerst Kasse, Hauptbankkonten, Sammelkonten, MWST‑Konten, Kursdifferenzen) und prüfen Sie nach der Einrichtung ein paar Testfälle, damit die automatische Verbuchung zuverlässig funktioniert.